„Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ Sicherheitsforum Deutschland, 8. Dezember 2025, OHG Köln-Wahn

Rund siebzig Gäste waren der Einladung des Sicherheitsforum Deutschland und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sektion Bonn in die Offizierheimgesellschaft Köln-Wahn gefolgt, um über die Zukunftsfähigkeit des Staates und die Reformbedarfe in Verwaltung und Politik zu sprechen. Der Vorsitzende des Sicherheitsforum Deutschland, Norbert Adam Froitzheim, eröffnete den Abend und stellte die Dringlichkeit des Themas in den Mittelpunkt. Der anhaltende Vertrauensverlust in die Leistungsfähigkeit staatlicher Institutionen, die stockende Modernisierung der Verwaltung und die wachsenden Belastungen durch Bürokratie bildeten den Rahmen seiner einleitenden Worte.

Ursprünglich war ein gemeinsamer Vortrag von Minister a. D. Dr. Thomas de Maizière und Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk vorgesehen. Aufgrund einer Erkrankung des früheren Innen- und Verteidigungsministers übernahm Dr. Wilk kurzfristig einen erweiterten Beitrag und schilderte die Perspektive der Bezirksregierung Köln, die mit ihren Aufgaben für rund viereinhalb Millionen Menschen eine der komplexesten Regierungsregionen des Landes darstellt.

In seinem ausführlichen Vortrag analysierte Dr. Wilk offen die strukturellen Schwächen staatlichen Handelns. Er benannte die zersplitterte IT-Landschaft ebenso wie den zunehmenden Erfüllungsaufwand für Gesetze, die wachsende Überforderung vieler Behörden und die Schwierigkeiten, in einer Zeit steigender Anforderungen Personal zu gewinnen und trotz begrenzter Ressourcen leistungsfähig zu bleiben. Mit Blick auf die im Buch „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ formulierten Empfehlungen betonte er, dass die Herausforderungen nicht abstrakt, sondern täglich spürbar seien. Der Handlungsbedarf sei hoch, und nur ein entschlossenes politisches Vorgehen könne verhindern, dass Bürger das Vertrauen in die Problemlösungsfähigkeit des Staates verlieren.

Besondere Aufmerksamkeit erregte Dr. Wilks Hinweis, dass der Regierungsbezirk Köln zwischenzeitlich als Modellregion für neue Reformansätze im Bund im Gespräch gewesen sei. Hier sollte erprobt werden, wie moderne Verwaltungsverfahren, digitale Entwicklungen und effizientere Entscheidungswege praktisch umgesetzt werden können. Zwar scheine sich die Lage aktuell noch einmal zu verändern, doch äußerte Dr. Wilk die Hoffnung, dass Köln diese Rolle weiterhin übernehmen könne. Die Region verfüge über die notwendige Größe, Vielfalt und institutionelle Dichte, um innovative Strukturen zu testen und erfolgreich weiterzuentwickeln.

Im anschließenden Gespräch mit dem Journalisten Rolf Clement sprach Dr. Wilk noch direkter über die täglichen Hürden staatlicher Praxis. Er beschrieb, wie schwerfällig Abläufe trotz guter Absichten sein können, wie viel Zeit durch unklare Zuständigkeiten und veraltete Technik verloren geht und wie stark Bürger und Wirtschaft unter langen Verfahren leiden. Das Publikum erhielt einen seltenen Einblick in die internen Spannungsverhältnisse zwischen politischem Anspruch, administrativer Wirklichkeit und äußeren Rahmenbedingungen, die sich in den vergangenen Jahren sichtbar verschärft haben.

Die Fragen aus dem Plenum knüpften an diese offenen Worte an. Diskutiert wurden unter anderem die Balance zwischen föderalen Zuständigkeiten und zentraler Steuerung, die Notwendigkeit einer echten Verwaltungsmodernisierung und die Frage, welche Reformschritte realistisch sind, ohne den politischen Betrieb zu überfordern. Immer wieder kam zur Sprache, dass der Ruf nach einem handlungsfähigen Staat nicht nur eine intellektuelle Forderung, sondern eine akute Notwendigkeit sei. Der Abend ging in ein vorweihnachtliches Get Together über, bei dem die Diskussionen vertieft und viele Gedanken weitergeführt wurden. Brigadegeneral Daniel Draken, Standortältester der Luftwaffe in Köln-Wahn, nahm ebenfalls teil und blieb bis in die späten Stunden zu Gesprächen mit den Gästen und dem Referenten. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie groß das Bedürfnis nach Austausch über die Zukunft staatlicher Handlungsfähigkeit ist und wie wertvoll ein offener Dialog zwischen Verwaltung, Politik, Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit sein kann.

Das Sicherheitsforum Deutschland kündigte an, die begonnenen Gespräche fortzuführen und die Initiative für einen handlungsfähigen Staat im kommenden Jahr mit weiteren Veranstaltungen zu begleiten.

Swap Americano oder Chinesischer Hafen: Südamerika steht an einer strategischen Weggabelung

Von unserem Gastautor Oscar Armanelli

Die mittelgroßen Staaten Südamerikas – insbesondere Argentinien – stehen an einer strategischen Weggabelung: Wollen sie einen Finanz-Swap mit den Vereinigten Staaten eingehen  – und damit die kurzfristige Lösung ihrer Finanzkrisen – oder wollen sie chinesische Investitionen in Logistikinfrastruktur (z. B. Häfen) zulassen, die sie mit dem Pazifik und dem asiatischen Handel verbinden würden.

Die USA versuchen eine Zuspitzung in dieser Frage zu entschärfen: Am 14. Oktober erklärte der US-Vertreter Scott Bessent, dass die US-amerikanische Finanzhilfe nicht daran geknüpft sei, den Währungsswap mit China zu beenden. Auf die Frage, ob Argentinien China aus seinen wirtschaftlichen Beziehungen ausschließen solle, präzisierte er jedoch dann, dass sich die US-Bedenken „insbesondere auf Häfen, Militärbasen und Beobachtungsanlagen beziehen, die in Argentinien errichtet wurden“.

Als Beispiel für ein Verschieben von Paradigmen kann der Megahafen von Chancay (Peru) angeführt werden, der gegenwärtig von der chinesischen Reederei COSCO Shipping errichtet wird. Dieses Projekt gilt als Modell für eine neue geopolitische Logistikordnung in Südamerika.

Im Lichte der intensiven sino-amerikanischen Rivalität, insbesondere in Südamerika, erlaubt  eine „heterodoxe Autonomie“ es Peru, so wie es Juan Carlos Puig formuliert, eine für einen mittleren Staat verlockende Strategie, die eine Politik der gleichzeitigen Kooperation und strategischen Opposition, die sich keiner Großmacht vollständig unterordnet. In der Praxis formulieren die Vereinigten Staaten ihr Angebot als ein Nullsummenspiel: Entweder ein finanzielles Swap-Abkommen und strategische Ausrichtung auf Washington, oder chinesische Infrastrukturprojekte – mit dem Risiko geopolitischer Spannungen.

Die eigentliche Spannung liegt somit zwischen Autonomie und Ausrichtung. Ein kurzfristiger finanzieller Rettungsanker mag eine ökonomische Krise abwenden, kann jedoch langfristig die strategische Konnektivität und Souveränität gefährden. Somit geht es um folgende zentrale Implikationen: Logistik und Konnektivität werden zu Schlüsselfaktoren der südamerikanischen Geopolitik. Für Staaten mittlerer Größe wie Argentinien ist die Wahl zwischen Partnern nicht nur wirtschaftlicher, sondern vor allem strategischer Natur: chinesische Infrastrukturinvestitionen – gegebenenfalls mit entsprechenden Risiken für eine Abhängigkeit von China – versus finanzielle Abhängigkeit von den USA. Obwohl eine koexistente Balance beider Großmächte theoretisch wünschenswert wäre, macht ihre systemische Rivalität diese Option in der Praxis nahezu unmöglich.

So konzentrieren sich die politischen Optionen auf die Fragen:

– Welche Priorität soll ein Land wie Argentinien setzen: die Überwindung der kurzfristigen Finanzkrise oder die Sicherung langfristiger logistischer und handelspolitischer Vorteile?
– In welchem Maß kann strategische Souveränität bewahrt werden, wenn Großmächte ihre Unterstützung in Form von Ausrichtungsbedingungen definieren?
– Welche verdeckten Kosten entstehen – sei es durch chinesische Infrastruktur oder durch amerikanische Finanzhilfen – in Bezug auf Einfluss, Wertschöpfungsketten und politische Handlungsspielräume?

Die Koexistenz beider Modelle wäre die ideale Strategie, die Rivalität der beiden Großmächte macht diese jedoch, vermutlich absichtlich, nahezu unmöglich.

Unser Autor ist Oscar Armanelli, ein pensionierter Brigadegeneral der argentinischen Streitkräfte. Bis zu seiner Pensionierung im Januar 2025 war er Dekan der argentinischen Armeefakultät. Er gilt als Spezialist für internationale Beziehungen, vergleichende politische Analyse und Landesverteidigung. Er promovierte in Politikwissenschaft an der Universität Belgrano (Buenos Aires). Er besitzt einen Master- und einen Doktortitel in Landesverteidigung von der Nationalen Verteidigungsuniversität.

Er besitzt einen Master-Abschluss in Friedenssicherungseinsätzen vom Chilenischen Armee-Kriegskolleg in Santiago, Chile.

Europa: „Frieden“ in Gaza – Kampf um Taiwan – Putins Klauen der Macht

Ein Kommentar unseres Autors Dr. Klaus Olshausen

Zusammenfassung
Die Welt ist durch drei ernste Kriege, Konflikte und Krisen geprägt. Alle drei sind Ausdruck einer abnehmenden Anerkennung der völkerrechtlichen Regeln der Vereinten Nationen im Handeln großer Staaten. Der Krieg Israels gegen die Terrororganisation Hamas, aber auch gegen die Hisbollah, der Kampf Chinas nicht nur um Taiwan, sondern um den Zugang zum offenen Pazifik, und natürlich der brutal von Russland ausgefochtene Angriffskrieg gegen die Ukraine und implizit gegen den kollektiven Westen.
Eine stichpunktartige Einschätzung der Wirkung auf Europa und daraus folgendes Handeln erlaubt folgenden Ausblick:

  • Der Gaza-Krieg und der Nahe Osten sind so wichtig, dass eine direkte Beteiligung Europas in mehrfacher Weise erforderlich ist, und

  • gegenüber China kommt es darauf an, übergroße ökonomische Abhängigkeiten zu vermeiden, verstärkte Zusammenarbeit mit Anrainern zu suchen und die Kooperation mit Amerika zu stärken.
    Der Krieg in der Ukraine fordert zwingend unsere ganze Aufmerksamkeit und Kraft, um das freie Europa mit der Ukraine zu bewahren, wenn täglich zu sehen ist, wie Russland in den von ihm seit 2014 besetzten Gebieten Menschen russifiziert, drangsaliert und deportiert. Das unterstreicht, dass hier der Kampf um und für das freie Europa stattfindet und für alle Europäer besser dort entschieden wird.

Analyse
In den Tagen um die diesjährige Berliner Sicherheitskonferenz, den 24. Kongress für Europäische Sicherheit und Verteidigung des Behörden Spiegel, Deutschlands führender unabhängiger Zeitung für den öffentlichen Dienst und das Militär, ist die Welt neben allen wirtschaftspolitischen und geoökonomischen Auseinandersetzungen, insbesondere durch die Zollpolitik von Präsident Trump, durch drei ernste Kriege, Konflikte und Krisen geprägt. Alle drei sind Ausdruck einer abnehmenden Anerkennung der völkerrechtlichen Regeln der Vereinten Nationen im Handeln großer Staaten. Der Krieg Israels gegen die Terrororganisation Hamas, aber auch die Hisbollah, der Kampf Chinas nicht nur um Taiwan, sondern um den Zugang zum offenen Pazifik, und natürlich der brutal von Russland ausgefochtene Angriffskrieg gegen die Ukraine und implizit gegen den kollektiven Westen.
Alle drei haben für das freie Europa geopolitische Bedeutung, aber in unterschiedlicher Weise und Intensität. Die kriegerische Auseinandersetzung im Nahen und Mittleren Osten hat vor allem mit der Sicherung des Existenzrechts Israels und dem Eintreten für das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser Wirkungen auf Europa. Krieg, Krise und Unruhe in dieser Region haben aber auch drastische geoökonomische Auswirkungen. Hinweise auf Suez-Kanal und Rotes Meer, aber auch den Persischen Golf mögen hier genügen.
Die offensive, potenziell aggressive Politik Chinas absorbiert in der westlichen Wahrnehmung vor allem das drohende, militärisch einschüchternde Agieren gegenüber Taiwan. Jedes Ausgreifen über die Straße von Taiwan, das gesamte Südchinesische Meer und die Senkaku-Inseln vor Japan kann die freie Schifffahrt zerstören. Auch dies hat entscheidende geoökonomische Wirkungen für Europa. Noch wichtiger ist aber die krisenhafte Zuspitzung der Auseinandersetzung Chinas mit der aus seiner Sicht abnehmenden großen Macht Amerikas.
Putin führt seinen Krieg mit allen brutalen Angriffen und Forderungen der Unterwerfung an die Ukraine, aber gleichermaßen wahlweise mit Sirenenklängen oder nuklearen Drohungen und hybriden Angriffen gegen die europäischen Staaten. Damit steht nicht nur für die Ukraine der Verlust ihrer souveränen, personalen Existenz auf dem Spiel. Diese Lage im zweitgrößten Land Europas und die immer wieder erklärten weiteren imperialen Ansprüche Putins stellen die Länder Europas vor Bedrohungen, die sie reduzieren, besser ausschalten müssen, bevor sie ihnen über den Hals kommen.

Europa und der Gaza-Friedenspakt
Der seit 10. Oktober verabredete, aber sehr fragile Waffenstillstand im Krieg im und um den Gaza-Streifen ist neben der Freilassung der Geiseln und der Übergabe der Leichname toter Geiseln eine der zwei Startmaßnahmen für den sogenannten Friedensplan, den Donald Trump mit großer Kulisse in Scharm El Scheich unterzeichnet hat. Die Fortschritte beim Aufbau der Stabilisierungskräfte, vor allem arabischer Staaten, lassen auf sich warten, und seit der Inszenierung der Deklaration des 20 Punkte Friedensplans hat sich Trump selbst nicht mehr sichtbar eingeschaltet.
Das freie Europa hat allen Grund, sich deutlich über die humanitäre Hilfe hinaus bei einzelnen Elementen des Friedensplans einzubringen. Nach der Bestätigung durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gilt dies neben dem Wiederaufbau insbesondere für die Übergangsregierung, die Stabilisierungskräfte und damit die Entwaffnung der Hamas. Auch beim vorgesehenen Peace Board könnte die EU eine Aufgabe übernehmen.

Europa und das autoritäre China
Bei Russlands Kriegspolitik und Chinas Handeln zur Weltmacht ist es für Europa schädlich, wenn zwischen Nordeuropa und Amerika Streitigkeiten und Störungen zunehmen, ja prominent werden. Das kann erstens dazu führen, dass Europäer bei schwierigen Themen bereit sind, China entgegenzukommen und Risiken, die aus der Systemrivalität folgen, zu beschwichtigen. Um gerade im Indo Pazifik für Stabilität zu wirken, kommt es nicht nur darauf an, mit vielen Staaten enge politische und wirtschaftliche Beziehungen aufzubauen, sondern auch an der Seite Amerikas zu stehen, wenn es gilt, einem bewaffneten Ausbruch in den offenen Pazifik zu widerstehen.
Auch wenn materielle direkte militärische Unterstützung begrenzt bliebe, ist diese für die Legitimität des Handelns von Bedeutung. Der Versuch, jeden eigenen wirtschaftlichen Vorteil mit China vorzuziehen, kann sich bitter rächen, wenn China der Ausbruch gelingt.

Russlands erneuter Imperialismus
Vier Jahre brutaler Krieg in der Ukraine haben zwar zu nicht unerheblicher Unterstützung der Ukraine in vielen Bereichen geführt. Aber trotz der inflationären Aussage, der tapfere Abwehrkampf der Ukrainer sei eine wichtige Verteidigungslinie für das freie Europa, haben die Länder Europas ihre wirtschaftliche Struktur weder auf massive militärische Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte noch auf die rasche Wiederherstellung der eigenen Abwehrfähigkeit umgestellt, um damit so zügig wie möglich das Ziel zu erreichen, Russlands Angriff zurückzuweisen.
Diese Aufgabe an die westlichen Staaten hatte der frühere Bundeskanzler Scholz wiederholt gefordert. Aber Deutschland wie alle anderen Staaten in EU und NATO, ja selbst darüber hinaus, haben ihr Maß der Mittel nie klar daran ausgerichtet. Stattdessen reden jetzt viele mit großer Emotion davon, das Töten müsse aufhören. Das bedeutet aber das Gegenteil der eigentlichen Aufgabe und stattdessen den imperialen Fortschritt des Aggressors.

Ausblick
Mit Blick auf Krieg, Konflikt und Krise kann unterschieden werden, dass

  • der Gaza-Krieg und der Nahe Osten so wichtig sind, dass eine direkte Beteiligung Europas in mehrfacher Weise erforderlich ist,

  • gegenüber China übergroße ökonomische Abhängigkeiten zu vermeiden, verstärkte Zusammenarbeit mit Anrainern zu suchen und die Kooperation mit Amerika zu stärken ist,

  • der Krieg in der Ukraine zwingend unsere ganze Aufmerksamkeit und Kraft fordert, um das freie Europa mit der Ukraine zu bewahren. Das kann jeder daran ablesen, wie Russland in den von ihm seit 2014 besetzten Gebieten Menschen russifiziert, drangsaliert und deportiert. Das macht offensichtlich, dass hier der Kampf um und für das freie Europa stattfindet und für alle Europäer besser dort entschieden wird.

Über den Autor: Generalleutnant a.D. Dr. Klaus Olshausen war von 2006 bis 2013 Präsident der Clausewitz-Gesellschaft. Zuvor war er Deutscher Militärischer Vertreter im Militärausschuss der NATO, bei der WEU und EU, HQ NATO, Brüssel. Dr. Olshausen gehört dem Fachbeirat des Sicherheitsforum Deutschland und ist Mitbegründer dieser Initiative.